Die Welt wächst. Unsere Ressourcen nicht.
Vor gut 100 Jahren lebten rund zwei Milliarden Menschen auf der Erde. Heute sind es bereits mehr als acht Milliarden. Nach Prognosen der Vereinten Nationen wird die Weltbevölkerung bis zur Mitte der 2080er-Jahre auf rund 10,3 Milliarden Menschen anwachsen. Jeder Einzelne benötigt Nahrung, sauberes Wasser, Energie, Mobilität und industrielle Produkte.
Gleichzeitig steigt der Energiebedarf kontinuierlich. Die Internationale Energieagentur erwartet, dass der weltweite Stromverbrauch auch in den kommenden Jahren deutlich wächst – angetrieben durch Elektrifizierung, Digitalisierung und neue Industrien.
Die Herausforderung ist offensichtlich: Mehr Menschen benötigen mehr Ressourcen. Unser Planet stellt jedoch keine unbegrenzten Rohstoffe bereit.
Die Zukunft entscheidet sich deshalb nicht allein an Windkraftanlagen, Solarfeldern oder Wasserstoffprojekten. Sie entscheidet sich ebenso in Millionen industrieller Anlagen weltweit – überall dort, wo Energie verbraucht, Reibung erzeugt und Ressourcen eingesetzt werden.
Nachhaltigkeit beginnt nicht erst beim fertigen Produkt. Sie beginnt bei jeder einzelnen Bewegung einer Maschine.
Globalisierung schafft Verantwortungen
Die Welt wächst zusammen. Waren, Wissen und Technologien überwinden heute Grenzen schneller als jemals zuvor. Was in einem Land entwickelt wird, verbessert oft schon kurze Zeit später Produktionsprozesse auf einem anderen Kontinent. Diese Vernetzung eröffnet enorme Chancen – sie macht aber auch deutlich, dass globale Herausforderungen nur gemeinsam gelöst werden können.
Der Klimawandel ist eine dieser Herausforderungen. Steigende Energiepreise, begrenzte Ressourcen und der Wunsch nach einer klimaneutralen Industrie verändern die Anforderungen an Unternehmen weltweit. Gefragt sind Lösungen, die wirtschaftlichen Erfolg und verantwortungsvolles Handeln miteinander verbinden.
Die gute Nachricht: Nachhaltigkeit beginnt nicht erst beim fertigen Produkt. Sie entsteht bereits in den unzähligen Bewegungen einer Maschine. Jede Welle, jedes Lager, jede Führung und jedes Getriebe erzeugt Reibung. Reibung kostet Energie, verursacht Verschleiß und bindet Ressourcen. Wer diese Verluste reduziert, verbessert nicht nur die Wirtschaftlichkeit seiner Anlagen, sondern leistet gleichzeitig einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz.
Genau deshalb gewinnen moderne Schmierstofftechnologien zunehmend an Bedeutung. Sie senken Energieverluste, verlängern Wartungsintervalle, erhöhen die Lebensdauer von Maschinen und reduzieren den Materialverbrauch. Aus einer scheinbar kleinen technischen Komponente wird so ein wichtiger Baustein nachhaltiger Industrie.
Gemeinsam schneller voran
Parallel treiben internationale Kooperationen den technologischen Fortschritt voran. Erneuerbare Energien, Wasserstofftechnologien, CO₂-Abscheidung und intelligente Produktionsprozesse entwickeln sich rasant weiter. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Regierungen arbeiten gemeinsam daran, Lösungen schneller verfügbar zu machen und weltweit einzusetzen.
Doch politische Ziele allein reichen nicht aus. Nachhaltigkeit entscheidet sich dort, wo Innovation in die Praxis umgesetzt wird – in den Unternehmen.
Wer Nachhaltigkeit nicht als Verpflichtung, sondern als Chance versteht, schafft langfristige Wettbewerbsvorteile. Moderne Produktionsverfahren, ressourcenschonende Materialien und energieeffiziente Prozesse reduzieren nicht nur Emissionen, sondern steigern gleichzeitig Qualität und Wirtschaftlichkeit.
Aus Verantwortung wird Innovation
Auch wir bei Völkel verstehen Nachhaltigkeit als festen Bestandteil unserer täglichen Arbeit.
Unsere Spezialschmierstoffe entstehen mit dem Ziel, Maschinen langlebiger, effizienter und ressourcenschonender zu machen. Bereits heute ist der überwiegende Teil unseres Produktportfolios frei von PFAS. Für besonders sensible Anwendungen bieten wir zusätzlich biologisch abbaubare Schmierstoffe an, die höchste technische Anforderungen mit einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt verbinden.
Nachhaltigkeit endet für uns jedoch nicht beim Produkt.
Seit 2023 ist VÖLKEL CO₂-neutral zertifiziert. Bereits seit vielen Jahren arbeiten wir nach der DIN EN ISO 14001 und bewerten neue Rohstoffe konsequent unter den Gesichtspunkten Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Ressourcenschonung. Auch bestehende Produkte werden kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen einer nachhaltigen Industrie gerecht zu werden.
Denn jede Innovation beginnt mit einer Entscheidung. Der Schmierstoff ist vielleicht die kleinste Komponente einer Maschine – sein Beitrag zu Effizienz, Lebensdauer und Nachhaltigkeit gehört jedoch zu den größten. Kaum sichtbar – aber systemrelevant.
Wir sind überzeugt: Die Herausforderungen der Zukunft sind global. Wer die Industrie von morgen gestalten will, muss heute die richtigen Entscheidungen treffen. Dabei begleiten wir unsere Kunden – partnerschaftlich, nachhaltig und mit der passenden Schmierstofflösung. Das ist unsere Verantwortung.